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Didaktik-  Methodik- Preis
 

Leben und Arbeiten mit dem Bobath-Konzept in Deutschland
Das Ehepaar Bobath

Gemeinsame Konferenz der deutschen Bobath-Kurse e.V.

[Die Bobaths] [Das Konzept] [Literatur]

Dr. Berta und Dr. Karel Bobath

Ihr Leben und Wirken

BERTA BOBATH

Ø geb. 5.12.1907 in Berlin

KAREL BOBATH

Ø geb. 14.3.1906 in Berlin von ungarischer Abstammung mit Prager Elternhaus


beide kannten sich als Kinder

Ø 1926 Qualifikation als Gymnastiklehrerin an der Anna-Herrmann-Schule Berlin

Ø bis 1933 Lehrerin an dieser Schule beeinflusst durch Elsa Gindler

Ø ab 1938 Aufenthalt in England

wurde dort Physiotherapeutin

Ø 1943 „Schlüsselerlebnis“ bei der Behandlung  eines Patienten in Bezug auf die Beeinflussbarkeit von Spastizität

Ø 1932 erstes Staatsexamen in Berlin

Ø 1933 Ablehnung von Doktorat und Approbation durch die Nazis  Übersiedlung nach Prag

Ø bis 1936 verschiedene Arbeitsbereiche an der Universität Prag (Medizin/Pädiatrie)

Ø 1936 Doktorat in Prag

Ø bis 1939 Kinderklinik in Brünn

Ø 1939 Annexion der Tschechoslowakei durch Hitler Flucht nach England

23.April 1941 Heirat in London

gemeinsames Interesse für alle Probleme der CP

Beginn der Entwicklung des Bobath-Konzeptes
 

Ø 1939-44 Leitung der Physio-therapie-Abteilung am Princess Louise Kensigton  Hospital for Children in London

Ø 1944-49 Gründung einer Abteilung für Spastiker am gleichen Krankenhaus, mit selbstentwickelten Behandlungsideen

Ø 1949 Eröffnung einer Spastiker-abteilung am Royal Northern Hospital in London

Ø 1950 Erlangung des Diploms als Physiotherapeutin durch die Chartered Society of Physio-therapy, London (MCSP)

Ø 1954 Fellowship der MCSP nach Vorlage einer Arbeit über Patienten mit einer Schädigung des ZNS

Ø 1941-45 diverse Posten in verschiedenen Kliniken in England Erstes Interesse an Kinderneurologie

Ø 1945-47 Kinderpsychiatrie und Neurologie

Ø 1947-60 Psychiater am Brookwood Hospital, Woking. Surrey

Ø bis 1971 Ärztlicher direktor der CP-Abteilung am Harperbury Hospital, Shenley,

Ø Mitglied der International Cerebral Palsy Society

1951 Gründung eines privaten Zentrums

zur Behandlung von Patienten mit zerebralen Bewegungsstörungen

und zur Durchführung von Fortbildungskursen und Weiterbildungskursen für PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen und ErgotherapeutInnen

mit Berta Bobath als Direktorin und Karel Bobath als ärztlichem Berater

Western Cerebral Palsy Centre

 1958 Nach langer Weigerung Deutschland zu besuchen

 kamen Sie erstmals wieder nach Berlin

1975 Umzug und Umbenennung

The Bobath Centre

Diverse Ehrungen u.a:

1976 Bundesverdienstkeuz 1. Klasse für Berta und Karel Bobath

1981 Ehrendoktorwürde für Berta Bobath, Universität Boston

weitere Vortragstätigkeit/ Aufbau von Kursen/Veröffentlichungen

 Im Zuge ihrer Vortragstätigkeit bereisten die Bobaths die ganze Welt

 

Sie entschieden sich für den gemeinsamen Freitod und starben am

20.1.1991 in London

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