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Handhabung (Handling)
Berta Bobath definierte ”HANDLING” 1984 folgendermaßen:
”The Treatment and the management of the child at home is done by special ways of ”handling” i.e. moving him. Special techniques of this handling is aimed at encouraging and stimulating his most normal active responses, to make them easy, necessary and possible, while at the same time avoiding and counteracting abnormal responses.”
Handling ist Teil der neurophysiologischen Entwicklungstherapie nach Bobath. Insofern soll dem Kind (Patient) das Gefühl für möglichst physiologische Haltungs- und Bewegungsabläufe ermöglicht werden, so dass diese Abläufe dem Kind (Patient) vertraut werden und es sie für sich übernehmen kann. Ziel dabei ist das Ermöglichen von individuell bestmöglicher Selbständigkeit im Handeln in bezug auf die dafür erforderlichen Haltungen und Bewegungen.
Handling ist bei Säuglingen, Kindern aller Altersstufen und auch bei Jugendlichen und Erwachsenen möglich und im Sinne des Bobath-Konzepts als Teil und Ergänzung der Behandlung erforderlich, wenn neurologisch gestörte Motorik oder Entwicklungsverzögerungen vorliegen.
Handling wurde ursprünglich für Patienten mit zerebralen Bewegungsstörungen entwickelt, lässt sich aber auch bei Patienten mit anderen neurologischen Problemen anwenden (z.B. Plexus-parese,spina bifida).
Handling erfolgt unter Anwendung von Techniken zur Ermöglichung von Tonusregulation und Bewegungsförderung – Facilitation, Situationsgestaltung und Einsatz von Hilfsmitteln. Diese therapeutischen Maßnahmen unterstützen in unterschiedlichen Kombinationen die individuellen Alltagshandlungen, die das Kind gestaltet. Ziel ist es dabei über das Gefühl für individuell bestmögliche Haltungs- und Bewegungsabläufe eine aktive Haltung und Bewegung zu ermöglichen und motorisches Lernen zu ermöglichen.
Handling erfolgt grundsätzlich unter Beachtung der Interaktion zwischen Bezugsperson und Kind (Patient), der Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes und der Bezugspersonen sowie deren Möglichkeiten am Therapieprozeß teilzunehmen.
Handling ist am ehesten erfolgreich, wenn das Wohlbefinden des Kindes (Patienten) und seiner Bezugspersonen beachtet und auch längerfristig gewährleistet wird.
Handling umfasst u.a. folgende Situationen:
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