Die Bobaths

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Das Ehepaar Dr. h. c. Berta und Dr. Karel Bobath begann Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts mit der Entwicklung seines Behandlungskonzeptes.

Dieses wurde in den folgenden Jahrzehnten ständig erweitert und differenziert. Berta Bobath (* 1907 Berlin – † 1991 London) arbeitet ursprünglich als Gymnastiklehrerin, lies sich danach aufgrund ihres großen Interesses an der der Behandlung von Patienten mit Spastizität zur Physiotherapeutin ausbilden. 1939 übernahm sie die Leitung der Physiotherapie-Abteilung im Princess Louise Kensigton Hospital for Children in London, wo sie 1944 auch eine neue Abteilung mit eigenen Behandlungsideen für bewegungsgestörte Menschen gründete.

Karel Bobath (* 1906 Berlin – † 1991 London) studierte, zunächst in Berlin und  später in Prag, Medizin und Pädiatrie. Danach beschäftigte er sich zunehmend mit der theoretischen und der praktischen Neurophysiologie und Neurologie. Die beiden heirateten am 23. April 1941 in London. Gemeinsam entdeckten sie ihre Faszination für die Behandlung von Menschen mit zerebralen Bewegungsstörungen und entwickelten daraus ihr weltweit bekanntes Konzept. 1951 eröffneten sie ihr erstes  privates Behandlungszentrum.  Dort wirkte Berta als Direktorin, während Karel als ärztlicher Berater Beschäftigung fand. Es folgten weltweite Vortragstätigkeiten, Kursaufbau und Veröffentlichungen bis zu ihrem Lebensende.

Berta und Karel Bobath wählten am 20.01.1991 gemeinsam in London den Freitod.

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